Emotionen entstehen und wirken unmittelbar. Wir messen diese unmittelbaren Emotionen mit neurowissenschaftlicher Technologie. Unter hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung kombinieren wir EMG und SCR mit Eyetracking. In Ihrer Kombination sind diese Parameter optimal geeignet, um die emotionale Wirksamkeit sinnvoll zu quantifizieren.

 

 

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Eyetracking

Indikator für Aufmerksamkeit.

Eine Hochleistungskamera misst, worauf der Blick Ihrer Kunden gerichtet ist. Sie erkennen, welche Elemente und Informationen wahrgenommen und ob Marke, Produkt oder Claim überhaupt gesehen werden. Außerdem können wir jeder Blickbewegung die entsprechende emotionale Wirkung zuordnen (siehe unten).

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Elektromyografie (EMG)

Indikator für Attraktivität.

Elektroden und ein hochempfindlicher Biosignalverstärker machen unsichtbare emotionale Regungen sichtbar. Sie erkennen, welche Elemente und Informationen Ihren Kunden wirklich gefallen und identifizieren so in Windeseile Erfolgsfaktoren und suboptimale Designs.

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Elektrodermale Aktivität (EDA)

Indikator für Aktivierung.

Elektroden erfassen die Aktivierung des Gehirns. Sie erkennen, welche Elemente und Information Ihre Kunden besonders interessant finden, und wissen dadurch, was im Gehirn Spuren hinterlassen wird.

Warum sind Emotionen wichtig?

Unser Gehirn ist ständig damit beschäftigt, eintreffende Informationen zu bewerten (Bargh & Chartrand, 1992; Dimberg et al., 2000). Das passiert unbewusst und ohne unser aktives Eingreifen. Aus diesen unebwussten Abläufen entstehen emotionale Signale, die unser Denken, Erinnern und Handeln beeinflussen (Veltkamp et al., 2011). Um erfolgreich zu sein, ist es entscheidend, diese unbewussten Emotionen zu verstehen und zu nutzen.

Zwei emotionale Signale sind besonders wichtig: Aktivierung und Attraktivität.

Aktivierende Designs werden besser verankert. Je stärker eine Information das Gehirn aktiviert, desto besser wird sich das Gehirn daran erinnern können. Durch die Messung der Aktivierung können Sie diesen Einfluss vorhersagen und Ihr Design ggf. anpassen.

Je attraktiver ein Produkt auf das Gehirn wirkt, desto mehr wollen wir es haben (Sweldens et al, 2014),und sind bereit dafür Geld zu investieren (Knutson et al., 2007). Unattraktive Produkte werden dagegen gemieden. Durch geschicktes Design und wirksame Werbung können Sie Ihre Marke und Produkte attraktiver machen. Mit Hilfe der Emotionsmessung ist dieser Einfluss quantifizierbar.

Emotional ist rational

Emotionen entstehen nicht nur durch unbewusste Abläufe. Auch rationale Abwägungen rufen Gefühle hervor – erst recht, wenn es ums Geld geht. Ein guter Deal kann gute Laune erzeugen (Isen et al., 1978). Erkennen Sie jedoch, dass Sie über den Tisch gezogen worden sind, hat das meist verheerende Auswirkung auf unsere Gefühlswelt. Emotionen sind rational. Sie sind notwendig, um vernünftige Entscheidungen zu treffen (Bechara & Damasio, 2000) und wirken überall: beim Wahlverhalten (Hauschild, 2014), bei Werbung (Weinreich et al., 2014, Umbach, 2014; Hill & Levin, 2013; McDuff et al., 2013) und Filmtrailern (Ranze, 2014), bei “Employer Branding” (Weinreich et al., 2014), bei Konsumverhalten (Veltkamp et al., 2011) und beim Shoppen im Internet (Meixner & Krüger, 2014).

Fazit
Um die Wahrscheinlichkeit von Abverkäufen günstig zu beeinflussen, ist es sinnvoll die emotionale Wirkung zu berücksichtigen. Geeignete Technologien zur Emotionsmessung und psychologische Expertise bilden dabei die Schlüssel zum Erfolg.

emolyzr. Mit Gefühl zum Erfolg.